Aktuell

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Aktuelles aus der KV

Der gemeinsame Protest von mehr als 30 Verbänden hatte Erfolg. Wir haben es geschafft! Der Passus zur gestuften Versorgung wird tatsächlich aus dem Terminservicegesetz gestrichen. Wir begrüßen, dass die Regierungskoalition den umstrittenen Zusatz zum Paragraphen 92 Absatz 6a SGB V aus dem Gesetz herausnimmt. Allerdings sehen wir noch Diskussionsbedarf bei der nun im Pt.-Ausbildungsreformgesetz vorgeschlagenen alternativen Formulierung.

Trotzdem freuen wir uns über den großen Erfolg, nachdem 217.000 Menschen unterschrieben und damit ein deutliches Zeichen gesetzt hatten: Der Erstzugang zur Psychotherapie muss erhalten bleiben. Unsere Petentin, Vorstandsmitglied Ariadne Satorius, gab dazu aktuell ein ausführliches Interview im Observer Gesundheit. Lesen Sie hier mehr dazu.

Zur Geschichte:

Dieser Position vertrat der bvvp auch am 14. Januar in Berlin bei der öffentlichen Anhörung des Bundestagspetitionsausschusses und am 16. Januar im Gesundheitsausschuss des Bundestages. Unsere Antragstellerin, Ariadne Sartorius, machte vor dem Petitionsausschuss klar: „Wir sind bereit, an der Verbesserung der Versorgung mitzuwirken.“ Minister nahm an Sitzung des Petitionsausschusses teil: Jetzt reden wir miteinander Nachdem SPD, Grüne und Linke sich deutlich gegen den Passus ausgesprochen haben, zeigt nun auch Jens Spahn Gesprächsbereitschaft. Als zuständiger Minister nahm er nicht nur persönlich am 14. Januar an der Sitzung des Petitionsausschusses teil, er hatte  die Vertreterinnen und Vertreter von Berufs- und Fachverbänden, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), der KVen und der Krankenkassen auch für den 17. Januar 2019 zur Diskussion geladen. Endlich steht die Versorgungsverbesserung psychisch kranker Menschen im Fokus der Aufmerksamkeit, auch in der Öffentlichkeit. Jetzt geht es darum, die Erfolge der erst kürzlich eingeführten Reformen der Psychotherapie-Richtlinie zu erhalten und die Ergebnisse laufender Modellprojekte zur Verbesserung der Versorgung – etwa des Projektes „NPPV – Neurologisch-psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung“ in Nordrhein abzuwarten und zu bewerten.

Jens Spahn hat bereits zur einer weiteren Expertenrunde eingeladen, an der unser Vorstandsvorsitzender Benedikt Waldherr teilnehmen wird.


Die aktuelle Zahl

217.000

So viele Menschen unterschrieben gegen den Passus in §92 Abs. 6 des TSVG

Alle Infos auch im Jungen Forum!

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Danke für Ihre Unterstützung!

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